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Diktaturfolgenberatung nach dem Ende des DDR-Unrechtsstaates |
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Sonneberg, 14.06.2010, 19 Uhr
Informationsveranstaltung: "Diktaturfolgenberatung nach dem Ende des DDR-Unrechtsstaates" / Referent: Pfarrer Martin Montag
Isolierzelle der DDR-Staatssicherheit
Die andauernde aktuelle Debatte darüber, ob die DDR ein Unrechtsstaat gewesen sei oder nicht, lässt sich schlüssig beantworten im blick auf die Opfer der SMAD und der SED-Diktatur. Seit 1990 berät das Bürgerkomitee des Landes Thüringen e.v. Opfer der SMAD und der SED-Diktatur, seit etwa 10 Jahren hat der Freistaat Thüringen eine Beratungsinitiative eingerichtet, die landesweit regelmäßig Beratungstage für die Opfer anbietet. beginnend bei opfern, die nach 1945 in Sonderlagern interniert wurden; in den Jahren des Stalinismus und der SED-Diktatur langjährige Haftstrafen zu verbüßen hatten wegen angeblicher Spionage und Wirtschaftsverbrechen; über mehrere Jahrzehnte verurteilt wurden wegen Hetze und Propaganda; bis hin zu denjenigen, die nach dem Mauerbau wegen Republikflucht inhaftiert waren; wegen Verweigerung des Wehrdienstes bis in die 70er Jahre; die in Heimen und Jugendwerkhöfen interniert waren. Fragen der Rehabilitierung und Wiedergutmachung sollen zur Sprache kommen, wie auch aktuelle politische Forderungen, um die soziale Lage der Opfer zu verbessern. Schließlich der blick auf die Täter des diktatorischen Systems und ihre aktuellen Versuche, via "Veteranenvereine" die Diktatur zu verklären oder gar zu verharmlosen.
Martin Montag, geboren 1954 in Wendehausen/Thüringen, ist kath. Pfarrer und Vorsitzender des Bürgerkomitee des Landes Thüringen e. V., www.buergerkomiteethueringen.de. |
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"Drei-Länder-Chat: Kulturführer für den alltäglichen Grenzverkehr" |

Die Veranstaltung muss leider in den Herbst verschoben werden, der neue Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.
„Drei-Länder-Chat. Kulturführer für den alltäglichen Grenzverkehr“
Lesung und Diskussionsforum mit Sabine Stamer und Bettina de Cosnac
Der Eintritt ist frei. Wir bitten um telefonische Anmeldung unter 03675/75420.
Drei Freundinnen tauschen sich aus über die Länder, in denen sie leben: Funktioniert die Schule in Frankreich besser als in den USA oder in Deutschland? Mutter und Karriere – ist das in Amerika eher vereinbar als in Europa? Warum futtern die Amerikaner bedenkenlos von Pappgeschirr, während die Deutschen pedantisch ihren Müll sortieren und die Franzosen sich erstmals ein Umweltministerium schaffen? Informative und oft überraschende Einblicke in den Alltag von drei sehr unterschiedlichen Gesellschaften.
Bettina de Cosnac ist gebürtige Berlinerin, arbeitet als freie Journalistin und Buchautorin und lebt mit ihrem französischen Mann und zwei Söhnen in der Nähe von Paris.
Sabine Stamer stammt aus Helmstedt, arbeitet als Journalistin und Buchautorin und lebt – nach längeren Aufenthalten in Washington und Paris – mit ihrem Mann Tom Buhrow und zwei Töchtern in Hamburg.
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